„Recht auf Bleiberecht! Dulden heißt beleidigen!“

Von 85.000 Geduldeten in Deutschland lebt die Hälfte schon länger als  6 Jahre mit einer Duldung, der sogenannten „Kettenduldung“. Unter Ihnen  sind 12.000 Minderjährige. Ein Leben mit Duldung bedeutet neben der  permanenten Angst vor der Abschiebung, ein Ausbildungs- und  Arbeitsverbot, Residenzpflicht, Wohnen in Lagern, Ernährung durch  Essenspakete und weitere diskriminierende Sonderregelungen per Gesetz.
Menschen ohne Papiere werden auf diese Weise grundlegende  Menschenrechte wie der Zugang zur Bildung, eine Gesundheitsversorgung  und der Anspruch auf Sozialleistungen verweigert.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Juli 2012 das  Asylbewerberleistungsgesetz für verfassungswidrig erklärt und einen  ersten wichtigen Schritt in Richtung einer Gleichbehandlung von  Flüchtlingen gemacht. Nun müssen auch Ausbildungs- und Arbeitsverbote,  die Residenzpflicht und das Wohnen in Lagern abgeschafft werden.
Um gegen diese entwürdigenden Zustände zu kämpfen und endlich eine  Bleiberechtsregelung für alle durchzusetzen trafen sich rund 1000 Menschen vor dem Rostocker Hauptbahnhof, zeigten sich bunt, offen und tolernat – tanzten, hatten Spaß und setzten sich für ein offenes Rostock, ein offenes Deutschland und eine offene Welt ein!
No borders, no nations – STOP deprotation!

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